Vesperkirche unter Pandemiebedingung: Helfen Sie mit!?

Corona zwingt uns in diesem Jahr, Vesperkirche neu zu denken.Eine Herausforderung für Planende und Mitarbeitende. Die frohen Bilder von dicht gedrängten Menschen im Gespräch in der Kirche wird es in diesem Jahr nicht geben. Was gibt es dann für die Vesperkirchenleute zu tun?

Wir knüpfen ein Netz der Nächstenliebe.

Wie wir uns das vorstellen?

Wir können die Stadtkirche in diesem Jahr wegen Corona nicht in ein „Gasthaus“ verwandeln. Aber wir wollen versuchen, die Vesperkirche zu den Menschen bringen. Hier lesen Sie, wie wir uns das vorstellen. Und hier finden Sie das Formular, mit dem Sie uns Ihre Mitarbeit ankündigen können.

Nicht Lieferservice, sondern Besuch!

Vesperkirchenleute machen sich auf den Weg. Im Gepäck haben sie eine schöne Vesperkirchentüte. Darin eine Mahlzeit, eine Vesperkirchenserviette, ein Vesperkirchen-Tischset, das typische Vesperkirchenschorle, ein Stück Kuchen, eine Vesperkirchenzeitung. Im Gepäck haben sie aber auch ein bisschen Zeit für die Begegnung am Gartenzaun und an der Haustür. Das gehört zur Vesperkirche einfach dazu: Zeit füreinander. Natürlich mit Abstand und Mund-Nasen-Bedeckung.

Groß angelegte Einladungsaktion

Klar ist: Die Vesperkirche kommt nur zu denen, die das auch wollen. Eine breit angelegte Aktion lädt ein, sich anzumelden: „Ich freue mich, wenn die Vesperkirche bei mir vorbeischaut!“

Und jetzt die große Frage

Machen Sie mit bei „Vesperkirche kommt“? Helfen Sie mit, die Vesperkirche zu den Leuten zu bringen? Wir brauchen wieder ganz schön viele Vesperkirchenleute!

Es gibt vier Arbeitsbereiche bei „Vesperkirche kommt“

  1. Die Vesperkirchentüte: Am Vorabend ab 18 Uhr werden die Vesperkirchentüten für den folgenden Tag vorbereitet.
  2. Essen fassen: Am späten Vormittag ab 10 Uhr wird das Essen der Metzgerei Blum und der Erlacher Höhe (vegetarisch), sowie der hoffentlich wieder reichlich gespendete Kuchen in die Vesperkirchentüte gepackt.
  3. Der Besuchsdienst – Vesperkirche kommt: Ab 11.30 Uhr bis ca. 14 Uhr macht sich die Schar der Vesperkirchenleute auf den Weg zu den Menschen. Zu Fuß und mit dem eigenen Auto (ist extra versichert!) – je nach Entfernungen.
  4. Vesperkirche vor Ort: Die Vesperkirche macht Station vor Ort in Calw und den Teilorten – überall da, wo es Menschen gibt, die sich angemeldet haben. „Vesperkirche vor Ort“ kann ein Raum im Gemeindehaus sein oder ein Pavillon auf der Straße. Dort kann seine Tüte abholen, wer keinen Besuch haben will. Hier findet man ein offenes Ohr und einen guten Trost, wenn man ihn brauchen kann. Hier findet der Besuchsdienst auch seinen Nachschub an Tüten.

Fragen, Fragen, Fragen

Nein, wir können nicht abschätzen, ob „Vesperkirche kommt“ ankommt bei den Menschen. Nein, wir wissen nicht, ob uns ein verlängerter Lockdown nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht. Nein, wir wissen nicht, wie viele Menschen sich zu „Vesperkirche kommt“ anmelden. Unsere Schätzungen liegen zwischen 30 und 200 Personen.

Wir brauchen Sie!

Aber egal ob 30 oder 200: Vesperkirche kommt wird ein Segen sein für jeden Einzelnen – gerade in Corona-Zeiten! Deshalb laden wir Sie herzlich ein zur Mitarbeit. Wir brauchen Sie!

Bitte melden bis 19. Februar!

Es wäre uns eine große Hilfe, wenn Sie uns das Anmeldeformular bis spätestens 19. Februar zukommen lassen würden – gerne auch früher!

Wäre das schön, wenn wir uns im nächsten Jahr bei der „ganz normalen“ Vesperkirche an den Tischen zuraunen können: „Weißt Du noch, die Corona-Vesperkirche anno 2021!“

In herzlicher Verbundenheit grüßen Sie im Namen des Vorbereitungsteams

Ihre Miriam Kühn-Junge und Dieter Raschko